- Angekündigte Preiserhöhungen nicht vollumfänglich umgesetzt
- Produktion weiterhin gedrosselt, Nachfrage bleibt mau
- Aufschläge im März erwartet
Die angekündigten Preiserhöhungen konnten von den Erzeugern nur in geringem Umfang umgesetzt werden. Die Quartalskontrakte hielten die Notierungen weitgehend stabil. Eine Ausnahme bildete Polyamid. Hier legte der mehrmonatige Abwärtstrend der Notierungen eine Verschnaufpause ein – und konnte sogar ins Plus drehen.
Typenübergreifend hielten die Produzenten den Ausstoß weiterhin gedrosselt. Die seit vielen Monaten abgesenkten Raten haben sich offenbar zur neuen Normalität entwickelt. Die Absatzmengen der Verarbeiter lagen etwas über den geringen Erwartungen. Für einige KI-Panelteilnehmer waren hierfür besonders die Vor-Orders von Kunden aus den USA verantwortlich, die vor den erwarteten Zollerhöhungen Waren am Lager haben wollten.
Im März werden die Erzeuger versuchen, Preisaufschläge zu erwirken. Bei den Monatskontrakten könnten sie damit Erfolg haben. Die Quartalskontrakte jedoch verleihen dem Gesamtmarkt eine gewisse Stabilität. Die Vorbereitungen auf die Bausaison müssten den Bedarf ein wenig beleben. Einige Verarbeiter rechnen von April an mit deutlich günstigeren Offerten aus Asien, so dass sie sich derzeit nur mit dem Nötigsten versorgen wollen.
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